Heute ist Sonntag und ich habe mir überlegt, einen alten Klassiker meiner Familienrezepte zu kochen. Dieses Gericht gab es meistens zu besonderen Anlässen, ich esse es gerne zu schönem Schweinebraten.

Strudel ist eine Teigspezialität. Man gibt einen lauwarmen Schluck Wasser und eine Prise  Salz in eine Schüssel. Dann gibt man langsam Mehl dazu, alles schön mit einer Gable vermischen. Wenn der Teig klebt wieder Mehl dazugeben, solange bis man einen kleinen Teigkloß hat.

Teig kneten

Den legt man sich den Teig auf eine mit Mehl bestreute Arbeitsplatte und knetet ihn. Wenn er klebt Mehl dazu. Solange kneten bis der Teig sich gut anfühlt und nicht mehr klebt.

Teig ausrollen

Dann rollt man den Teig hauchdünn aus. Solang bis er fast durchsichtig ist, dann ist er richtig.

Teig

Danach gibt man einen kleinen Schluck Öl auf die Mitte des Teiges und schmirrt ihn mit den Fingern ein. Anschließend hebt man den Teig (Mitte) auf seine geballte Fust und zieht den Teig mit der anderen Hand zum Teigrand.

Teig

Dann legt man den Teig wieder auf seine Arbeitsplatte und zieht nun den Rand des Teiges zwischen seinen Fingern so dünn und geschmeidig wie möglich.

ausziehenausgezogen

Dann ist der Teig fertig und kann zusammen gerafft werden und in 10 cm große Potionen geschnitten.

Teigstrudelgeschnitten

In einem Edelstahltopf werden kleingeschnittene Zwiebeln angeschwitz und soviel geschnittene Kartoffeln in den Topf gekippt, bis der Boden gerde bedeckt ist.Salzen und Pfeffern und ein wenig umrühren bis alles leicht Farbe bekommt.

TopfTopf

Dann wird soviel Wasser aufgegossen kurz bevor die Oberseitne der Kartoffeln mit Wasser bedeckt sind. Alles kurz aufkochen lassen. Dann legt man die Strudeln auf die Kartoffeln und deckt den Topf mit einem Deckel ab. Der Herd wird auf mittlere Teperatur gestellt und solange geköchelt bis die Kartoffeln langsam anfangen zu braten. Das ist ungefähr nach 15/20 min. Man kann es hören, wenn man ein Ohr an den Topf hält.

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Die Strudel seperat auf einen Teller und die Kartoffeln samt ausgekratzter Kartoftelkruste in ein extra Gefäß. Dazu selbstgemachter Kasslerbraten mit Sauerkraut.Fertig. Ist wirklich sehr lecker!

Vorschlag Zutaten:

eine Tasse lauwarmes Wasser
Prise Salz
150 g Mehl ( muss mann eingucken)

 

3 Kommentare zu “Mein Debut: Altes Rezept meiner Oma Strudel auf Kartoffeln gegart”

  1. Rezept für einen superzarten Schweinebraten | kocheria.de, Beitrag im Kochblog Says:

    […] gab es Strudel und […]

  2. sabrina Says:

    hallöchen 🙂
    ich kenne das auch von meiner oma….
    ich hatte das heute mal selbst getestet da meine oma gestorben ist …und keiner hat sich seid dem an strudel ran getraut :))
    mein problem ist nur…mir reist der teig ziemlich oft…was mach ich da den falsch??? hab das genauso gemacht wie du das hier schreibst….war auch ein sehr schöner teig…doch er reist sehr oft beim ziehen :((( hoffe du kannst mir da nen tipp geben 🙂
    glg

  3. Werner Says:

    Vielen Dank, habe gestern mal wieder die Strudeln gemacht. Meine Oma und auch Mutter haben sie oefter mal gemacht, immer sehr lecker.
    Mein Mutter war in Neu Tarutino geboren.
    Alles Gute
    Werner aus NS, Kanada

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