Was man nicht alles braucht. Und was man nicht alles brauchen soll. Kaufen kurbelt die Volkswirtschaft an, in der Küche aber muss man nicht alles haben. Gerade wenn die liebe Frau noch Platz für irgendwelch Vasen-Zeug und häßliche Geschenketassen, -teller und -sonstige-Küchengegenstände braucht. Frag mich sowieso warum man häßliche Geschenke nicht einfach weiterverschenken kann und zum eigentlich Verschenker der Harmonie wegen “Ist leider kaputt gegangen!” sagt…
Was Mann man aber unbedingt braucht:
1. Scharfe Messer:nichts geht über vernünftige, scharfe Messer. Nicht nur dass Früchte wie Tomaten dann aufgeschnitten auch mal gut aussehen, nein – scharfe Messer sind eigentlich das Wichtigste überhaupt in einer zivilisierten Küche. Für Männer sind Messer eigentlich wie das Auto in der Garage: Da muss man auch stolz drauf sein können und mit angeben dürfen!
2. Vernünftiges Salz: Vergeßt endlich die gelben, weißen oder blauen Quader aus dem Supermarkt nur weil die billig sind oder “Mit Jod” draufsteht. Das ist Industrieabfall! Kaut euch mal ein vernünftiges Meersalz oder son Hippiesalz wie ich aus dem Himalaya gern nutze. Schmeckt besser und ist gesünder weil natürliches Salz – keine raffinierte Chemikalie.
3. Frischer Pfeffer: Das Gegenstück zum Salz. Am besten als Körner in einer Mühle mit verstellbarem Mahlgrad. Frisch schmeckt auch hier wesentlich besser als das vorgemahlene Zeugs.
4. Gutes Öl: Ein bekannter Fernsehkoch dessen Name mir gerade nicht einfällt sagte mal sinngemäß “Wenn das Öl für das Auto teurer ist als das Öl für die Küche dann machen Sie was falsch!”. Gut – also bei den KfZ-Öl-Preisen ist das schwer. Ein gutes Öl sollte aber in keiner Küche fehlen. Am besten kaltgepresstes Rapsöl, dann noch ein gutes Olivenöl und für Salate auch gerne noch ein Gewürzöl. Nix Sonnenblumenöl aus`m Aldi für 89 cent. Ein gutes Öl schmeckt nicht nur besser – ihr tut auch was für die Gesundheit.
4. Die Spülmaschine: Eine Erfindung für die ich immer wieder aufs Neue danke. Was hab ich das früher gehaßt in der trüben Suppe nach Besteckteilen zu fischen….
5. Butterschmalz: Wenn man mal sündigen will
Manchmal darf man auch beim Fleisch schön in einer Lache aus Butterschmalz braten – der Gaumen dankt.
6. Sahne: Ja hier muss ich gestehen dass ich da gerne die im Tetrapak kaufe. Ist einfacher praktischer weil hält viel länger und ungesund ist es ohnehin. Sahne schmeckt zu so herrlich vielen Sachen: Auf dem Eis abends an der Glotze, im Sahnegeschnetzelten, im Kaffe, manchmal auch als Schluck puren Fettes.
7. Frisches Grünzeug: Egal ob Obst oder Gemüse – etwas frisches muss immer im Haus sein. Mann könnte den Wochen-Essensplan oft auch nur aus Fleisch machen. Grünzeug ist aber gesund und schmeckt meist auch noch. In die Kategorie “Grünzeug” fallen übrigens auch Kräuter und Gewürze. Wir haben meist immer Schnittlauch und frischen Basilikum im Haus.
8. Ein schönes, großes Schneidebrett aus Holz. Gibt die auch aus Glas oder Plastik – Holz is aber einfach besser. Auf Glas schneidet es sich total beschissen nicht besonders gut, Plaste nimmt gern mal die Farbe der darauf geschnittenen Sachen an. Würd sagen 40×40 ist schon ne gute Größe.
9. Stahlseife: Schon mal Knoblauch geschnitten? Ja da hat man mitunter auch an den Händen noch zwei Tage lang was von. Der berühmt-berüchtigte angenehme Geruch hält sich auch an den Fingern gerne mal. Soll Fetischisten geben die drauf stehen. Naja – ich gehör da glaub ich nicht zu. Stahlseife neutralisiert wirklich gut Gerüche an den Händen. Zusammen mit Milch unschlagbar.
10. Mr. Pürierstab: Egal ob mal schnell ne Bananen-/Erdbeermilch oder die leckere Möhren-Ingwer-Suppe – so ein Ding braucht man einfach. Wie können Menschen nur ohne?
Gibt sicher auch nützliche Sachen die man haben muss. Den Besitz von Teller, Besteck und Töpfen setz ich aber einfach mal voraus
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2 Kommentare zu “10 Dinge die Jedermann haben sollte”Kommentar hinterlassen |
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April 21st, 2009 at 12:46
Ich weiß ja nicht wie teuer Autoöl ist. (Schon lange kein mehr gekauft…) Aber letztens habe ich mir auf der Slow Food Messe ein Olivenöl gekauft. 20 Euro pro Liter, Messepreis. Unglaublich gut das Zeug. Einfach ein bisschen was über Pasta, mehr braucht man eigentlich nicht…
April 21st, 2009 at 19:48
Na holla die Waldfee – das wirklich mal ein stolzer Preis.
Übrigens nett mal nen Blog-Kollegen hier zu sehen. Muss mich erst noch bischen einarbeiten in die kochblog-Szene