Nüsse und Kerne sind nicht nur zum naschen – sondern auch zum Kochen gut.
Ja zum backen auch – aber backen ist nicht so unser Ding. Wahrscheinlich kennen die meisten Nüsse und Co auch mehr aus der Kuchenbäckerei. Nusskuchen etc. sind ja bekannter und weit verbreiteter als ein selbstgemachtes Pesto.
Also gehts denn heute mal um die kernigen Zutaten. Was sollte man zuhause haben, wozu kann man was gebrauchen und so weiter – das soll heute unser Thema sein…
Heute mal schnell in unseren Vorratsschrank geschaut was wir so daheim haben und siehe da: Was sind wir wieder gut ausgerüstet *angeb*!
Bei uns daheim finden sich:
- Pinienkerne
- Walnüsse
- Kürbiskerne
- Haselnüsse
- Mandeln, natur und geschält und gehobelt
- Sonnenblumenkerne
- Macadamia
Is echt ne ganze Menge. Das verbraucht man aber auch oft so schnell nicht und wenn man erstmal ne Packung daheim hat dann halten die sich auch meist ein bischen. Ausnahme sind hier die Macadamias – deren Halbwertzeit ist hier immer sehr begrenzt
Aber was draus machen?
Pinienkerne: Bei Pinienkernen denken die meisten wohl an Pesto. Ja – dafür brauchen wir das meistens auch. Zusammen mit Basilikum, Öl, Parmesan und Knoblauch macht das wirklich ein lecker Pesto. Außerdem nehmen wir die noch für Salate als Topping, in den kalten Hund mach ich auch immer welche rein oder einfach geröstet (oder mit Honig karamellisiert) über`s Eis. Lecker!
Sind zwar ziemlich teuer – aber braucht man auch nicht so richtig oft.
Walnüsse: Topping für Salate, aufs Eis oder auch mal ins Pesto. Ein Klassiker ist auch der Feldsalat mit Birnen und Walnüssen. Wer Muße und Zeit hat kann sich auch mal dran versuchen die erst in Honig zu marinieren und die Nüsse dann in Rum einzulegen. Vor dem servieren – z.B. auf dem Eis – dann kurz noch karamellisieren.
Kürbiskerne: Geröstet kommen die immer gut in allen möglichen (Schaum-)Suppen wie z.B. Karotten-Ingwer-Schaumsuppe, Spargelsuppe oder Pilzrahmsuppe. Auf`m Salat auch immer klasse. Wenn man die kurz anröstet (ohne Fett natürlich) dann blähen die so ein bischen auf und sind richtig schön knackig.
Haselnüsse: Mag ich irgendwie gar nicht so richtig. Ich find die werden immer mehr im Mund wenn man die so natur ißt. Naja – Alternative wenn grad keine Mandeln da sind. Nehmen wir meist nur zum backen – wenn wir dann mal backen. Trotzdem gut immer im Haus zu haben.
Mandeln: Mandeln liebe ich ja fast noch mehr als Pinienkerne. Leicht kandiert echt geil auf dem Eis. Geschält kann ich die auch wie Erdnüsse essen. Ich finde Mandeln passen gut zu Hähnchengerichten. Kann man auch mit Schale einfach grob kleinhacken und gleich mitrösten. Kann man auch teils für ein Pesto verwenden. Früher zu Ossi-Zeiten gabs die immer nur mit der braunen Haut bei uns – da hiess es immer “brühen und abpellen”.
Für süße Speisen kann man die gehobelten mit ein bischen Butter und Zucker in der Pfanne süß rösten. Abkühlen lassen und dann sind die knackig-süß!
Sonnenblumenkerne: Topping für Salate. Zu viel mehr gebrauchen wir die eigentlich nicht. Vorschläge?
Macadamia: Kabberzeug! Definitiv das geilste Knabberzeug vor der Glotze. Boah da könnte ich Kilos von Essen wenn ich nicht schon so..ähm..leicht moppelig wäre. Schmeckt auch im Pesto gut. Unser Pesto-Peter macht ein echt leckeres Macadamia-Basilikum-Pesto oder auch Macadamia-Butter. Wirklich seeehr empfehlenswert.
Also Nüsse sind schon gut zu haben. Mein Kochblog-Kollege Norbert schrieb auch grad noch einen kleinen Artikel dazu…
Tags: Macadamia, Mandeln, Nüsse, Pinienkerne, Walnüsse
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