Hehe – heut mach ich mal einen auf Ratgeber. Hört sich irgendwie wichtig an gell
Mein Rat heute geht ums Öl. Ich hoffe jeder weiß dass Öl nicht gleich Öl ist. Olivenöl is ja schwer in Mode. Leider wissen die meisten nicht wirklich wann es ratsam ist Olivenöl zu verwenden. Neben dem und dem 70-Cent-Aldi-Öl gibt es aber noch viele andere leckere Öle die es lohnt zu verwenden und auch meist gesünder sind als der Rotz in Plastekanistern. Wie kann man Öl überhaupt in Plastik aufbewahren.
Wann nimmt man eigentlich Öl und wann Fett/Schmalz oder Margarine. Ja gute Frage was die Experten sagen. Ich halte das immer nach Gefühl: Gemüse wird nur in Öl, Fleisch meist in Butterschmalz gebraten, Fisch in Butter.
Schnell mal geguckt was es bei uns so alls gibt und was Verwendung findet. Wir haben zuhause:
- Rapsöl, kaltgepresst
- Livio Öl, wenn wir mal was frittieren wollen
- Olivenöl, extra virgine
- Sesamöl
- Walnussöl
- Distelöl
- Basilikumöl
- Würzöl mit Chili und Kardamom
- Würzöl mit Pfeffer
- Knoblauch-Würzöl
Ja Mensch, ich staune selber. Sind doch glatt elf Öle, und alle sogar mehr oder minder oft in Verwendung.
Wofür nehmen wir was?
Rapsöl: Ist eigentlich unser Allround-Öl. Hab mal wo gelesen dass Rapsöl eines der besten Öle zum kochen und so ist. Ist von den Werte her sogar noch besser als Olivenöl wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Schmeckt nicht so aufdringlich wie Olivenöl – hat aber auch einen feinen Eigengeschmack. Am besten kaltgepresstes kaufen. Is zwar mächtig teuer – aber wie J. Lafer sagte “Wenn ihr Öl in der Küche immer noch billiger ist als das für ihr Auto dann machen sie etwas falsch!”
Livio Öl: Naja – für Pommes und Co langt es immer noch. Wenn wir da das gute Rapsöl nehmen würden denn kost ne Portion Pommes schon mal 3-4 Euro.
Olivenöl, extra virgine: Nehmen wir primär für Salate oder aber wenn es im Rezep steht oder der starke Eigengeschmack gewollt ist. Olivenöl darf man nicht so stark erhitzen – denn fängts an zu stinken und schmeckt auch nicht mehr. Wenn man es kauft dann auf den Zusatz “extra vergine” achten. Das is wohl die beste Qualität die wir hier bekommen können (wenn es denn stimmt).
Sesamöl: Auch gern im Wok verwendet. Nehmen wir für asiatische Gerichte oder aber mal für n etwas anderes Dressing bzw. in der Vinaigrette. Hat einen geilen Eigengeschmack finde ich.
Walnussöl: Gern mal für Dressings genommen. Muss man bischen mit aufpassen wegen dem Geschmack – ist nicht für jedermann. Bei Allergikern muss man ohnehin bei Ölen aus Nüssen aufpassen. Manch einer kann das nich so richtig vertragen.
Distelöl: Für Salate. Zum braten zu teuer. Reich an ungesättigten Fettsäuren. Schmeckt allerdings nicht nach viel.
Basilikumöl: Zum aromatisieren und für Salate. Hat aber einen sehr starken Eigengeschmack. Vorsicht mit der Dosierung. Zum braten nicht geeignet weil schmeckt nicht gut wenn es stark erhitzt wurde.
Würzöl mit Chili und Kardamom: War ein Geschenk. Wollte ich schon längst ausprobiert haben – hab es aber leider noch nicht geschafft. Ergo kein Feedback dazu.
Würzöl mit Pfeffer: Hossa – das ist wirklich mal scharf. Kann man gut zum braten nehmen. Für Salate wegen der Schärfe nur bedingt geeignet. Steak kommen gut damit. Aber immer mischen mit normalem Öl.
Knoblauch-Würzöl: Als Mischöl zum braten. Für`n Salat zu derbe. Frag mich auch immer ob das so gesund ist mit diesen Gewürzen und Zeugs drin
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2 Kommentare zu “Ratgeber: Öl”Kommentar hinterlassen |
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April 23rd, 2009 at 19:18
Ich muss mal ein bisschen klugscheißen…. ,o) die höchste Güteklasse heißt Natives Olivenöl extra. Das bedeutet, es ist kaltgepresst und ohne übermäßige Temperatureinwirkung schonend hergestellt, nur einmal gepresst.
Habe ich bei “Schau Dich schlau!” erfahren. War total spannend. Und wenn man sieht, was es braucht, um 1 Liter Öl zu bekommen, dann ist der Preis mehr als gerechtfertigt…..
August 14th, 2009 at 13:23
Da kann ich auch noch meinen Senft dazu geben:
Extra vergine entspricht der deutsche Bezeichnung Natives Olivenöl extra und beides beschreibt die höchste Qualitätsstufe von Olivenölen.
Zu dem Zitat von Hr. Lafer zum Rapsöl (“Wenn ihr Öl in der Küche immer noch billiger ist als das für ihr Auto dann machen sie etwas falsch!”) denke ich, daß es immer auch ne teure Variante im Handel zu kaufen gibt, ob der enorme Preisunterschied allerdings auch dem Unterschied an Qualität entspricht, wage ich zu bezweifeln. Wäre auch n icht das einzige Produkt, wo auf dasselbe Produkt ein anderes Label geklebt wird und sich der Preis dadurch vervielfacht. Ich meine, wer denkt es ist nötig und das Geld hat soll’s kaufen, ich brauche das nicht.