7. Mai 2009

Suppenwoche: Spargelsuppe

Autor: Martin

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Ja bisher war die Suppenwoche im wahrsten Sinne eher mager – aber nun wollen wir das mal ändern.


Ist ja gerade Spargelzeit – hmmm. Ich liebe Spargel und muss auch mal gucken bei den Kollegen was da so an Spargelrezepten rumschwirrt. Spargelsuppe ist nun so eine Sache für sich. Es gibt da viele Rezepte, die Zutaten sind natürlich alle ziemlich homogen und man kann eigentlich bei einer Spargelsuppe auch wenig falsch machen. Dennoch sind die Unterschiede geschmacklich schon sehr erheblich. Da gibts die Variante mit Spargelstücken drin, denn ohne Stücken, dann machen manche gern Essig rein und und und. Ich persönlich bevorzuge die glatte Suppe oder als Schaumsüppchen.


Wir haben uns auch in vielen Restaurants durchgefressen auf die Suche nach der „perfekten“ Spargelsuppe gemacht. Der Gewinner war die Spargelsuppe des Landhotel Rittmeister in 2007 – ich hoffe für meinen Gaumen dass dort immer noch der selbe Koch arbeitet wie dazumal. Die war sogar so gut dass wir nach Portionen zum mitnehmen gefragt, und auch bekommen haben.


Also wie machen wir`s ?


Zutatenliste für 2 Personen:


– 500g Spargel

– 1 Packung Sahne (200g)

– Kürbiskerne

– 2 Scheiben Bacon

– Kürbiskernöl

– ein Eigelb

– Speisestärke zum binden

– Muskat, Salz, Pfeffer


Zubereitung:


(Holzige) Enden der Spargel abschneiden und den Spargel wie gewohnt schälen. Schalen und Enden in gesalzenem Wasser mit einer Prise Salz zum kochen bringen. Gerade so viel Wasser nehmen dass die Schalen bedeckt sind. Den restlichen Spargel in kleine Stückchen schneiden. Die Schalen und Co ca. 15 Minuten köcheln lassen. Dann abseihen und die Schalen und so weg in de Abfall. Die Spargelstückchen dann in den Sud geben und offen köcheln bis die Stückchen weich sind. Dann Sahne dazu und mit dem Stabmixer schön fein prürieren. Absieben ist eigentlich nicht nötig da man den Spargel meist so klein bekommt dass man die Fasern beim Essen nicht merkt. Dann mit Salz, Pfeffer und anständig Muskat abschmecken. Wenn der Geschmack etwas fade ist ruhig mit Salz experimentieren. Salz schließt ja bekanntlich den Geschmack auf. Das Eigelb in die Stärke-Schwitze einrühren und damit die Suppe nach Geschmack andicken. Vor dem Servieren nochmal kurz aufschäumen.

Dann noch einen Teelöffel Kürbiskernöl dazu – gibt einen herrlich nussigen Geschmack finde ich.


Den Bacon hat man in der Zwischenzeit schon kross gebraten und die Kürbiskerne ohne Fett geröstet. Die beiden Sachen dann als Einlage dazu, mit ein, zwei Schnittlauchspitzen garnieren und fertig!


Bild ob der fehlenden Kamera am Kochtag leider diesmal nicht vorhanden!


Guten Appettit. Nächstes Rezept: Süßkartoffelsuppe mit Chorizo.

 

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