Archiv für August, 2009
Letzten Sonntag nachmittag gegen drei: Wunderbares Wetter, endlich mal einen Sonntag zuhause abgammeln in der Kuschelmuschel und die Seele baumeln lassen.
Dann war aber Kaffee & Kuchen -Zeit. In Ermangelung eines Kuchens (und eigentlich weil wir auch nicht sooo die Kuchenfans sind) mußte was anderes her. Also geguckt was der Kühlschrank so hergibt und einfach mal einen bunten Teller zum Kaffee gemacht.
Schaut er nicht lecker aus?
Ein paar frische Eier vom Bauern abgekocht, paar frische Brötchen mit Frischkäse, Lachs, Käse und Mett – fertig war der Teller. Das Gewächshaus hat noch ein paar frische Tomaten gesponsort – voila…
Voller Schande dass ich die Beiträge der Suppenwoche ob des Sommereinzuges nicht mehr fertig gemacht habe bring ich heute mal ein Nachtrag dazu.
Kürbiscremesuppe
Da ja nun bald wieder Kürbiszeit ist und wir alle gerne saisonale Produkte verwenden muss ich euch mal berichten was ich gerade gekocht habe. Den Kürbis hab ich mir noch gekauft – meine sind noch nicht fertig (Dazu gibts mal n extra-Bericht. Ich schätze meine Ernte dieses Jahr auf ca. 30 große und 100+ Zierkürbisse. Hab mich bischen verschätzt
).
Idealerweise kauft man einen aromatischen Kürbis wie zum Beispiel den Hokkaido-Kürbis. Die unseren die wir alle kennen – groß und gelb – kann man zwar auch nehmen, die Hokkaido-Kürbisse aber sind wesentlich aromatischer und einer reicht für ne gute Suppe. Wer will da schon tagelang dran essen…
Wenn ich etwas mit Mozarella mache wie z.B. meinen Tomatensalat mit Mozarella dann nehm ich für gewöhnlich Büffelmozarella.
Grund: Der schmeckt einfach besser! Zudem bilde ich mir ein dass das vielleicht nicht so ein Massenprodukt ist wie der normale Mozarella.
Tomate-Mozarella als Kombo ist ja fast schon ein Klassiker. Vor 5 Jahren noch hab ich das kaum wo gesehen – nun findest Du das wirklich auf jeder Party, in den meisten Restaurants und auch oft beim Brunch in der Stadt.
Wen wunderts? “Bei Tomate-Mozarella kann man ja nun nicht wirklich viel falsch machen!” werden die meisten denken. Pustekuchen: Unreife oder geschmacklose Tomaten, der falsche Mozarella, falsches Verhälnis von Tomate:Mozarella. Nenn mich ruhig Erbsenzähler aber ich finde auch bei kleinen Gerichten mus man stets acht geben dass man auch die richtigen Zutaten im richtigen Verhältnis hernimmt.
Gebackener Camembert ist wirlich ein klasse “Snack”. Die meisten kennen bestimmt die fertig panierten Camembert die es bei jedem Discounter gibt. Vier Stück für 1,99 oder so. Naja – gut für`n Einstieg weil relativ harmlos. Schmeckt, aber nicht nach viel. Trotzdem kann man die auch mal kaufen.
Diesmal aber hab ich mir den Camembert mal selber gemacht. Also ganz einfach Camembert kaufen, leicht Salz und mit Ei und Semmelmehl panieren. Man kann auch noch mutig sein und oben ein bischen einstechen,dann nen Rosmarinzweig reinstecken und mit ner Knoblauchzehe wieder verschließen. Dann allerdings muss man wirklich aufpassen dass oben nix rausläuft.
Jedenfall hab ich mal zwei verschiedene Sorten gekauft:
1. Coeur de Lion, 20%
2. President Camembert L´Aromatique, fein würzig
Gewonnen hat den Wettstreit definitiv der Coeur de Lion!
Gründe: Der Coeur de Lion hat die Form gehalten und mir auch besser geschmeckt. Hatte den Timer auf zehn Minuten gestellt bei 250°C (sollte außen schnell knusprig werden) – als ich nach 6 Minuten gucken kam war der President allerdings schon ausgelaufen und hat sich ziemlich breit gemacht auf dem Backblech.
Auch geschmacklich fand ich den President dann doch ein bischen doll. Da brauchte ich wirklich viele Preiselbeeren damit`s nicht so sehr doll aromatisch ist. Den soll man wohl nicht backen…
Ach ja: Meine Kamera muckt grad wieder – brauch wohl doch ne neue



