Gesinchen – meine stille CoAutorin – haben wir mal zum essen eingeladen. Sie durfte auch aussuchen was es geben soll.
Nach dem ersten missglückten Vorschlag einer Bouillabaisse – bin ich ja allergisch gegen Shrimps und Co (leider) – haben wir uns dazu entschlossen mal wieder bei Tim Mälzer abzugucken und Boeuf Bourgignon mit Kartoffelpüree zu kochen.
Ich kann nur sagen: WAAAHHNSINN! Was ein überaus leckeres Rezept!
Für alle die nicht unbedingt Rind mögen: Wir haben auch noch ein Stück Schweinefilet mit reingetan weil es auch hier wen gab der nicht so richtig auf Rind steht. Geht genauso und schmeckt auch sehr gut – die Garzeit müßte man denn aber sicher ein wenig anpassen.
Weil wir das Rezept anfangs nur halbherzig gelesen haben fiel uns dann abends bei der Zubereitung auf, dass das ja 2,5 Stunden schmoren muss. Bei uns hats auch schon gereicht 2 Stunden zu schmoren. Sicherlich ists mit 2,5 Stunden denn noch bischen zarter. Derweil haben wir uns die Zeit mit diversen Flaschen Wein versüßt und dabei noch was überaus leckeres gefunden. Eigentlich habe ich persönlich drei neue leckere Weine erkunden dürfen. Der Marcus Stein (“Blauschiefer” Riesling Feinherb) vorweg war äußerst lecker. Halbtrocken aber mit einer gewissen Restsüßte ein sehr guter Aperetif-Wein finde ich. Zum Essen gabs dann ein Rothschild aus Chile (Esducoe Rojo 2007) – auch lecker, für mich aber n bischen zu schwer. Mein absoluter Favorit an dem abend jedoch war der Cabernet Sauvignon (The River Garden) – zum Boeuf Bourgignon ein guter Wein.
Die Ausbeute des abends ist dann insgesamt auch noch zu sehen. Schon nicht schlecht für zwei Mädels und mich
Fotos zum Essen gibts diesmal leider nicht – irgendwie hat der Computer die aufgefressen.
